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RONNIE ROMERO: Too Many Lies, Too Many Masters

Nach Raised On Radio und Raised On Heavy Radio folgt nun Streich drei mit Too Many Lies, Too Many Masters, ein Album mit neuen Kompositionen von RONNIE ROMERO. Die Songs wurden von Romero zusammen mit dem Schlagzeuger Andy C. und dem Gitarristen Jose Rubio geschrieben und ist das erste Mal, dass Romero zu 100 % am Songwriting eines Albums beteiligt ist, auf dem er singt. Romero war außerdem Co-Produzent des Albums mit Andy C., was eine weitere Premiere für Romero darstellte. In der letzten Zeit konnte man ihn zudem bei der Rock Meets Classic Tour und als Sänger der Band ELEGANT WEAPON begutachten. Dann wollen wir doch mal sehen, oder besser gesagt hören wie die zehn Songs so klingen. 10 Songs

Gerade mal acht Monate ist es her, dass RONNIE ROMERO sein Album Raised On Heavy Radio, mit exzellenten Coversongs von den größten des Business veröffentlicht hat. Die Frage stellte sich nun, was präsentiert Ronnie uns auf seinem dritten Soloalbum, ganz klar, Metal in Reinformat. Schon der Opener Castaway On The Moon begeistert vom ersten bis zum letzten Ton. Der treibende Metalsong bekommt durch die brillante Stimme von Ronnie den benötigten Drive und einen besseren Gitarrenorientieren Song hätte man nicht wählen können. Der eher etwas langsamere, mit groovigem Sound unterlegten Lied Mountain Of Light erinnert ein wenig an Bands wie RAINBOW. Das Beste an dem Song ist aber die ausgefeilten Gitarrenpassagen, wo sich manche Gitarrengrößen eine Scheibe von abschneiden können. Zu Beginn des nächsten Liedes I’ve Been Losing You denkt man durch den balladesken Anfang, dass es sich um eine Ballade handelt, aber falsch gedacht, denn es ist ein wunderbarer Hardrocksong, bei dem Ronnie seinen vielfältigen Gesang unter Beweis stellt. Ein wahrer Ohrwurm! Kommen wir zum Titelsong Too Many Lies, Too Many Masters, einem treibenden Metalsong, der aber auch über langsamere und doomige Parts verfügt, was die Emotionalität steigert. Mit tiefer gestimmten Gitarren beginnt der Song Girl, Don’t Listen to the Radio, der auch über seine ganze Zeit, fast fünf Minuten im doomigen, aber sehr groovigen, Metal verweilt.

Einen mehr in die progressivere Metalschiene kann man das Lied Crossroad einstufen, was vor allem auf das Gitarrenspiel zutrifft. Ansonsten ist der Song sehr ruhig gehalten, was vor allem der Stimme sehr zu Gute kommt, denn diese ist bei diesem Song sehr unterschiedlich und regt zu einer Gänsehaut an, welche vor allem durch die bluesigen Parts hervorgerufen wird. Einen weiteren Hammersong bekommen wir mit Not Just a Nightmare geboten. Der Metalsong beweist was für ein fantastischer Sänger Ronnie doch ist, denn die Stimme berührt mich immer wieder. Mit einer echten Powerballade werden wir mit A Distant Shore verwöhnt. Der Song verfügt über sehr ruhige Passagen, bei dem sich der Gesang vollkommen anders, sehr viel wärmer anhört und schnellere Passagen, wo das ganze Stimmvolumen von Ronnie wieder zum Vorschein kommt. Das Lied weckt wirklich alle Emotionen und geht sofort ins Ohr. Rasant und doomig wird es denn bei Chased By Shadows, denn bei diesem Song kann man sehr viele Querverweise zu RAINBOW oder BLACK SABBATH stellen und man kann ihn über sechs Minuten lang genießen. Die Uptempo-Nummer Vengeance bildet dann den perfekten Abschluss für eine Album, das von Anfang bis zum Ende elektrisiert.

RONNIE ROMERO verfügt schon über eine bemerkenswerte Diskographie, aber mit Too Many Lies, Too Many Masters ist ihm ein Meisterwerk gelungen, das vor allem durch ein fantastische Songwriting zu einem Kronjuwel seines Schaffens wird. Was für ein Highlight und ich muss es direkt noch einmal anhören, denn ich bin fasziniert.

Trackliste
01. Castaway on the Moon
02. Mountain of Light
03. I’ve Been Losing You
04. Too Many Lies, Too Many Masters
05. Girl, Don’t Listen to the Radio
06. Crossroad
07. Not Just a Nightmare
08. A Distant Shore
09. Chased By Shadows
10. Vengeance

Veröffentlichung: 15.09.2023
Stil: Hard Rock, Rock, Metal, Heavy Metal
Label: Frontiers Music S.R.L
Facebook: facebook.com/ronnieromero

Ronnie Romero: Too Many Lies Too Many Masters
Greenist

09/13/23 by Otti
RONNIE ROMERO in unserer Band- und Künstlerdatenbank

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