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PRIMAL FEAR: Code Red

Wie Phönix aus der Asche kehren PRIMAL FEAR mit dem Album Code Red zurück ins Metalbusiness. Dieses Zitat ist mehr al treffend für die Band, denn nach langer und schwerer Krankheit kämpfte sich Produzent und Bassist Mat Sinner Schritt für Schritt wieder zurück und dies geschah mit bewundernswertem Durchhaltevermögen und eiserner Willensstärke. Gut das er wieder zurück ist und für ihn hat es nach eigenen Aussagen die Welt bedeutet, dieses Album zu machen. Auf dem Album befinden sich elf Songs, die es jetzt zu erkunden gilt.

PRIMAL FEAR kommt sofort mit dem ersten Song Another Hero mitten ins Metal-Herz. Der mitreißende Song und vor allem die prägnanten Vocals von Ralf Scheepers machen diesen Song zu einem rasanten Opener. Ein wenig melodiöser klingt danach das Lied Bring That Noise. Aber trotz allem ist der Song eine wahre Metal-Perle, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Ein Ohrwurm erster Güte. Der fast sechs Minuten lange Song Deep In The Night klingt ziemlich düster, was vor allem an den schweren Gitarrenriffs liegt. Musikalisch liegt er auch mehr im Midtempo-Bereich, was vor allem Ralfs Stimme zugutekommt, denn er läuft zu Höchstformen auf. Der pfeilschnelle Song Cancel Culture drückt musikalisch sehr gut die Frustration über das Thema aus und das in einem Sound, der unter die Haut geht, genau wie das ernste Thema. Wieder zurück im Metal-Sound macht auch das nächste Lied Play A Song eine richtig gute Figur, denn er ist melodiös, aber ohne die benötigte Härte zu vergessen. Auf Konzerten wird dieses Stück der Hit werden.

Der rasante und unter die Haut gehende Song The World Is On Fire ist eigentlich der Titeltrack zum Albumnamen Code Red, den alles hat sich in dieser Welt verändert und man kann kaum noch Nachrichten schauen, wie es Mat Sinner so treffend sagt. Der Song wurde in einem rasanten Powermetal eingebettet und passt zu 100 %. Ein Highlight ist die über sieben Minuten lange Hymne Their Gods Have Failed, der ein wenig an IRON MAIDEN erinnern lässt. Ein epischer Song, der unter die Haut geht. Ein neuer Klassiker im Repertoire von PRIMAL FEAR könnte der nächste Song Steelmelter werden. Der stark am Sound von JUDAS PRIEST angelegte Song verfeinern sie aber noch mit ihren Trademarls, allen voran dem Gesang von Ralf Scheepers. Ein weiteres Highlight gibt es dann mit Raged By Pain, denn der Song ist der Wahnsinn, denn der treibende Metal-Sound geht unter die Haut. Dann wird es sehr besinnlich mit der Ballade Forever, für den auch Streicher und Klavier eingesetzt wurden. Gänsehautsong der direkt das Herz berührt. Den Abschluss bildet der Song Fearless. Bei diesem hämmernden Song stellen PRIMAL FEAR noch einmal unter Beweis, dass sie zu Recht zur Speerspitze im deutschen Metalbereich gehören.

Das 13. Album Code Red der Metalband PRIMAL FEAR ist ohne Ausnahme ein starkes Album und zudem für Mat Sinner die Wiedergeburt und zeigt auf wie viel heilende Kräfte Musik haben kann. Dieses Album übertrifft sogar das starke Album Metal Commando aus dem Jahr 2020. Welcome Back!

Trackliste
01. Another Hero
02. Bring That Noise
03. Deep In The Night
04. Cancel Culture
05. Play A Song
06. The World Is On Fire
07. Their Gods Have Failed
08. Steelmelter
09. Raged By Pain
10. Forever
11. Fearless

Veröffentlichung: 01.09.2023
Stil: Metal, Heavy Metal
Label: Atomic Fire Records
Facebook: facebook.com/PrimalFear

Primal Fear: Code Red
Close Up

08/30/23 by Gisela
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