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CURSE OF CAIN: Curse Of Cain

CURSE OF CAIN, was könnte uns erwarten, denn die schwedische Band veröffentlicht ihr selbstbetiteltes Debutalbum, welches eine die Story von Kain, dem Sohn von Adam und Eva beinhaltet. Dies geschieht aber nicht bibelfest, sondern sie haben die Geschichte ins Jahr 2076 transportiert. Klingt sehr interessant, aber trifft das auch zu? Schon zwei Jahrzehnte ist diese Idee schon in den Köpfen der Band und drei Jahre haben sie gebraucht es aufzunehmen. Dann sehen wir doch mal, ob es sich gelohnt hat.

Dann löschen wir mal die Lichter das die sehr geheimnisvoll kostümierte Band uns endlich mit ihrer Musik in den Bann ziehen zu können. Sehr theatralisch und metallastig beginnt das Album mit dem Lied The Mark, der einen mit seinem leicht Death-Metal Sound in seinen Bann zieht. Der über fünf Minuten lange Song hat aber mit sehr melodisch, fast Modern Metal Sound noch eine Überraschung zu bieten. Sehr episch klingt danach das treibende Alive, dass einfach nur rockt. Sehr angsteinflößend startet der Song Embrace Your Darkness und ganz ehrlich man benötigt dafür einige Durchläufe, bis man Zugang bekommt. Das kommt vor allem durch die Metalcore-Parts, die sich mit unheimlich anhörendem weiblichem Gesang vermischen. Das trifft auch auf den nächsten Song Blame zu, denn nach einem rasanten Beginn driftet er mehr in die balladeske Schiene ab. Trotzdem brechen sie ab und an in rasantere Klänge auf, um dem Lied noch mehr Tiefe zu verleihen. Eines muss ich der Band aber zugestehen, vom Songwriting haben sie wirklich ein unglaubliches Talent.

Bei Hurt driften sie wieder mehr in die Metalcore und melodischem Deathmetal ab, welches aber sehr gut auch mit melodischen Parts kombiniert wurde. Mit einer Länge von sechs Minuten ist Never See The Light Again der längste Song auf dem Album. Das mit viel Pathos überzogene Lied ist wieder eine Mischung aus balladesken Tönen und man hat sofort Bilder aus einem Film im Kopf. Schon eine geniale Art des Songwritings. Auch das nächste Stück The Ground könnte perfekt in einem Film passen. Nach einem ruhigen Start steigert sich die Band zunehmend und verpasst dem Sound mit tollen Keyboardeinlagen einen unter die Haut gehenden Sound. Auch die schnelleren Passagen überzeugen voll und ganz. Der darauffolgende Song Dead And Buried ist eine Mischung aus epischem Sound, der aber mit gezielt eingesetzten Deathmetal Vocals und progressiven Klängen auch hervorsticht. Sicher ist aber, man muss sich das Album mehrfach anhören und dann besitzt es einen Suchtfaktor. Mit dem über vier Minuten langen Epos Blood The End wird das Album passend beendet. Das Lied verfügt über einen gigantischen Sound, der auch wieder sehr balladesk und getragen klingt.

Beim selbstbetitelten Debutalbum der schwedischen Band CURSE OF CAIN handelt es sich in keinem Fall um eine Rockoper, denn dafür sind die Songs zu komplex. Der Band ist es hoch anzurechnen, dass sie sich so viel Mühe mit ihrem ersten Album gemacht haben, aber ich hoffe, dass sie demnächst nicht wieder mehr als drei Jahre für ein neues Album brauchen, denn dazu ist die heutige Zeit zu schnelllebig.

Trackliste
01. The Mark
02. Alive
03. Embrace Your Darkness
04. Blame
05. Hurt
06. Never See The Light Again
07. The Ground
08. Dead And Buried
09. Blood The End

Veröffentlichung: 12.05.2023
Stil: Metal, Modern Metal, Melodic Deathmetal, Metalcore
Label: Atomic Fire Records
Facebook: facebook.com/curseofcain

Curse Of Cain: Curse Of Cain
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05/09/23 by Gisela
CURSE OF CAIN in unserer Band- und Künstlerdatenbank

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