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WARWOLF: Necropolis

Die fünf Musiker der Band WARWOLF aus dem Raum Köln sind keine Neulinge, denn sie kommen größtenteils aus der Band WOLFEN und sind schon seit über 20 Jahren aktiv. In dieser Zeit haben sie sechs Studioalben veröffentlicht. Nun starten sie noch mal neu durch und veröffentlichen mit Necropolis ihr Debutalbum. Waren sie früher mehr im Power- und Thrashmetal unterwegs, sind sie mit ihrem Album zu ihren Wurzeln des traditionellen Metals zurückgekehrt.

Das war der Band sehr wichtig, denn neuer Sound neuer Name. So kann man den Sound auch sehr gut in die NWOBHM verordnen. Aber starten wir doch mit den Songs. Den Beginn macht das Stück Daywalker, der einem direkt zeigt wo der Hammer hängt. Ein Song der wirklich besser hätte und als Opener sehr gut funktioniert. Vor allem die Stimme von Andreas von Lipinski und die perfekte Gitarrenarbeit ist herausragen bei dem Lied. Das trifft auch auf den nächsten Song Nosferatu zu, der an Eingängigkeit nicht zu überbieten ist. Noch ein wenig schneller kommt danach Dawn Of Destiny daher und der Sound nimmt einem sofort gefangen. Ein Song der sofort ins Ohr geht. Der Titelsong Necropolis, mit einer Laufzeit von 10 Minuten, ist mit einem groovigen Sound versehen, der einem sofort abholt. Er wird zu keiner Zeit langweilig und ist für mich das absolute Highlight auf dem Album. Eine ebenfalls beachtliche Länge von 7 Minuten wartet Clan Of The Undead auf. Das Stück entwickelt sich in seinem Verlauf zu einer regelrechten Hymne und wurde mit einem exzellentem Gitarrensolo versetzt– toll gemacht!

Ganz schön hitverdächtig ist der nächste Song When The Hangman Cries, der vor allem mit seinem treibenden Gitarrensound zu gefallen weiß. Einen weiteren Song der Extraklasse ist WARWOLF mit Cold Blood gelungen. Das Highlight bei diesem treibenden Song ist der perfekt inszenierte Gesang und die leicht verspielt klingenden Gitarren. Mit Wolfsgeheul beginnt Slaves Of The Night und klingt ein wenig düsterer, aber das Arrangement ist einfach perfekt und zudem geht der Sound unter die Haut. Die beiden nächsten Songs sind Bonustracks und konnten aufgrund der eingeschränkten Spielzeit nicht auf Vinyl gepresst werden, aber keine bange, der LP liegt ein digitaler Download bei. Es wäre auch schade, wenn man diese beiden Songs nicht bekommen würde, denn Witches & Demons ist ein sehr eingängiger Metalsong, der auch einige Zitate von IRON MAIDEN beinhaltet. Ich mag diesen Song und bekomme ihn nicht raus aus meinen Ohren. Den Abschluss bildet episch angelegte Stück The Priest, der eine Länge von acht Minuten aufweist. Der Song hat mich von Anfang an gefangen genommen, denn durch die epische Stimmung, dem Gesang und der tollen Gitarrenarbeit, die im Mittelteil sehr intensiv ist, kann der langsam angelegte Song von Anfang bis Ende überzeugen. Wenn wir Punkte vergeben würden, bekäme das Album die Höchstnote!

WARWOLF haben mit ihrem Debutalbum Necropolis eine Hommage an dem traditionellen Metal vollbracht, welches zu keiner Zeit langweilig wir. Solche Songs müssen gehört werden und vor allem muss man sie live erleben. Abschließend muss ich noch erwähnen, dass das Album vom GRAVE DIGGER Frontmann Chris Boltendahl produziert wurde. Er verpasste dem Album den nötigen Biss und die Homogenität.

Trackliste
01. Daywalker
02. Nosferatu
03. Dawn Of Destiny
04. Necropolis
05. Clan Of The Undead
06. When The Hangman Cries
07. Cold Blood
08. Slaves Of The Night
09. Witches & Demons (Bonustrack)
10. The Priest (Bonustrack)

Veröffentlichung: 29.07.2022
Stil: Traditioneller Metal, Heavy Metal, NWOBHM
Label: Metalapolis Records
Facebook: facebook.com/WARWOLFofficial

WarWolf: Necropolis
SpaceTrek: The New Empire

30.07.2022 by Gisela
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