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SINNER: Brotherhood

Ich würde Mat SINNER als Legende bezeichnen, denn keiner ist mit so viel Überzeugung, Herzblut und Aufopferungsgabe ausgestatte wie er. Schon seit 1982 besteht die nach ihm benannte Band, was in Deutschland ja auch nicht alltäglich ist. Zudem machte er mit PRIMAL FEAR den Powermetal wieder salonfähig und er ist auch als musikalischer Direktor der sehr erfolgreichen Rock Meets Classic-Shows verantwortlich, bei der er die beiden musikalischen Genres mit illustren Gästen auftreten lässt. Nun kommt, drei Jahre nach dem Album Santa Muerte sein neues Album Brotherhood auf den Markt und ich lasse mich überraschen.

Sehr intensive beginnt das Album mit dem Song Bulletproof, denn er schleicht sich mit seinen Rhythmen direkt in die Ohren und vor allem in die Beine. Auch der zweite Song We Came To Rock ist sehr heavylastig, was vor allem an den perfekt inszenierten Gitarren liegt. Auch die tollen Backingvocals verstärken diesen Eindruck noch zusätzlich. Mit Reach Out ist der Band der perfekte Ohrwurm gelungen und zudem würde dieses Lied zum Hit bei Live-Konzerten werden. Als wahres Highlight kristallisiert sich in seinem Verlauf der Titelsong Brotherhood, denn man hat sehr viel Wert auf eingängige Melodien gelegt und diese auch bei den Aufnahmen perfekt umgesetzt. Der etwas düster anmutende Song Refuse To Surrender weiß vor allem durch seinen enormen Groove zu überzeugen. So sollten sich Hardrocksongs anhören. Das nächste Highlight auf dem Album ist der Midtemposong The Last Generation. Man könnte ihn auch fast als Ballade durchgehen lassen, was vor allem an der Epik liegt und auch der Gesang geht unter die Haut. Bei diesem geht SINNER auch mal mit der Gesellschaft ins Gericht gehen. Dieser über 7 Minuten lange Song ist ein wahres Meisterwerk!

Ein wenig METALLICA Fieber kommt bei Gravity auf, denn nach dem indisch anmutenden Intro geht es richtig ab. Was vor allem aber außergewöhnlich ist, SINNER haben Abschnitte durch eine Frau einsingen lassen und genau das ist klasse. Härte gepaart mit melodischem Sound bekommen wir bei The Man They Couldn´t Hang geboten und das in einer sehr lebhaften Art. Der Song nimmt einen sofort gefangen. Das trifft auch auf das nächste Stück The Rocker Rides Away zu, obwohl dieser noch mehr in die Metal-Schiene geht. Mit leichten Anleihen von älterem METALLICA Sound kommt My Scars um die Ecke und zeigt uns auf wie die neuen SINNER klingen, denn sie sind in jedem Fall härter geworden und es gefällt mir. Einen weiteren balladesken Song bekommen wir mit 40 Days 40 Nights geboten und nach dem vorangegangenen Metalsong gut um ein wenig Luft zu holen. Den Abschluss bildet der THE KILLERS Coversong When You Were Young, der das Album perfekt abrundet. Hinzufügen muss man noch, dass PRIMAL FEAR Sänger Ralf Scheepers ebenso wie RAINBOW-Sänger Ronnie Romero, Tom Englund von EVERGREY und Death-Metal-Legende Dave Ingram von BENEDICTION mit von der Partie waren.

Das neue Album Brotherhood von SINNER beinhaltet alles was man sich von der Band erwartet hat und noch viel mehr. Das liegt vor allem daran, dass die Songs wesentlich heavier ausgefallen sind, aber mit den beiden balladesken Songs zeigen sie auf, dass ihre Stärken nicht nur im Metal liegen, denn vor allem The Last Generation ist ein Song für die Ewigkeit. Danke für dieses tolle Album!

Trackliste
01. Bulletproof
02. We Came To Rock
03. Reach Out
04. Brotherhood
05. Refuse To Surrender
06. The Last Generation
07. Gravity
08. The Man They Couldn´t Hang
09. The Rocker Rides Away
10. My Scars
11. 40 Days 40 Nights
12. When You Were Young (THE KILLERS-Cover) Bonus-Track

Veröffentlichung: 15.07.2022
Stil: Hard Rock, Rock, Metal, Heavy Metal
Label: Atomic Fire Records
Facebook: facebook.com/SinnerBand

Sinner: Brotherhood
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16.07.2022 by Gisela
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