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STAHLMANN: Mit Dryland und MicroClocks in Oberhausen

Stahlmann

Die Pandemie hat unsere Kulturlandschaft bis ins Mark erschüttert - zahllose Events mussten abgesagt oder verlegt werden. Um so schöner ist es, dass die NDH-Recken von Stahlmann, gemeinsam mit ihren Gästen Dryland und microClocks, das Oberhausener ResonanzWerk rocken konnten - natürlich unter vernünftigen Hygienevoraussetzungen. Wir waren beim Event am 10. Oktober 2020 vor Ort und wollen hier unsere Eindrücke mit Euch teilen.

Das ResonanzWerk in Oberhausen bietet unter strengen Auflagen auch im Pandemieherbst Bands eine Bühne. Möglich macht dies ein entsprechendes Hygienekonzept, mit dem eine Durchmischung der Gäste, und damit eine unkontrollierte Verbreitung des Virus, unterbunden werden soll. Gleich zum Einlass wählten wir unsere Sitzplätze, die ab dann für den gesamten Abend fest zugewiesen waren. Bei Betreten der Halle wirkte dies allerdings zunächst befremdlich - die Tischreihen, quer zur Bühne angeordnet, erinnerten doch stark an die Bilder von Karnevalssitzungen, die man aus dem TV kennt. Vorteil der Geschichte ist eben, dass es zu keiner unkontrollierten Durchmengung der Gäste kommt, wodurch die Kontaktzahl generell gering gehalten wird. Bedienung am Tisch und Maskenpflicht überall im Gebäude, außer am Sitzplatz selbst, rundeten das Hygienekonzept ab.

microClocks

Eröffnet haben diesen Abend die microClocks, auf deren Einladung wir auch zugegen waren und die uns längst ans Herz gewachsen sind. Die Band stammt ja wie wir aus dem Ruhrgebiet und hatte dementsprechend ein Heimspiel, was sie auch gleich auf die Bühne übertrug. Frontmann JT und seine Mitstreiter sind - im positivsten Sinne - Rampensäue und haben vor sitzendem Publikum absolut gerockt. Gespielt wurden unter anderem Soon Before Sundown, White Rabbit und Love´s End - beendet haben die Herren das insgesamt neun Tracks umfassende Set mit Raptor.
Den schwierigen Umständen haben microClocks fabelhaft getrotzt - zwar ist ihr Sound nicht sonderlich nah am NDH von Stahlmann, doch unter deren Fans gab es dennoch viel Zuspruch für die Opener.

Zweiter Support an diesem Abend waren Dryland - eine Goth´n´Roll-Band aus Wittenberg. Uns war die Formation bis dahin unbekannt, allerdings haben sie wohl Anfang des Jahres unter anderem mit unseren Freunden von Eden weint im Grab in Leipzig performt, was grundsätzlich schonmal für Qualität spricht. Tatsächlich konnten Dryland dann auch überzeugen. Zwar gab es zu Beginn des Sets ein paar etwas arg ruhige Nummern, um so stärker wurde dieses aber nach hinten raus. Gespielt wurden Songs wie Black Rain, Black Angel, Nighttrain, Schattenlichter und Black Hearted Girl. So entpuppten sich Dryland für uns als spannende Neuentdeckung, die wir in Zukunft sicher stärker verfolgen werden.

Dryland

Hauptact des Abends waren schließlich Stahlmann! Während bei den beiden Voracts noch alles saß und die Leute allenfalls mitklatschten und zur Musik sitz-tanzten, hielt es bei den Headlinern niemanden mehr auf dem Stuhl. Natürlich blieben alle Besucher brav an ihrem Platz, aber zumindest das Hüpfen und Feiern ließen sich die Leute nicht nehmen, was Frontmann Mart natürlich noch befeuerte. Die Stahlmänner ballerten eine breite Salve ihrer Hits ab - von Kinder der Sehnsucht, über Hass mich, Der Schmied, Schwarz und Spring, bis hin zu Süchtig war alles dabei, was das Fanherz begehrte. Sowohl Band, als auch Publikum, konnte man anmerken, wie befreiend diese Show, dieser Moment des gemeinsamen Feierns, in der aktuellen, bedrückenden Zeit war.

Stahlmann

Und so traten alle Protagonisten gemeinsam den Beweis an, dass man auch unter Corona-Bedingungen die Kultur nicht vor die Hunde gehen lassen muss. Natürlich war es gerade für die Supports sicher kein Zuckerschlecken, vor sitzenden Gästen zu spielen... Das Problem ist ja dabei zum Beispiel, dass man womöglich in vorderster Front Leute sitzen hat, die sich überhaupt nicht für die gebotene Show interessieren, während die eigenen Fans irgendwo hinten in der Halle "gebunden" sind. Dennoch haben die Musiker alles gegeben, was weitestgehend honoriert wurde und insgesamt wahnsinnig Spaß gemacht hat. Stahlmann haben bei ihren treuen Fans nicht nur abgesahnt, sondern diesen eine fette, abstandskonforme Party geboten, die seelisch wie körperlich verdammt gut getan hat!

Galerien:
Stahlmann
Dryland
microClocks

Links:
www.stahlmann-band.de
facebook.com/Dryland.GothnRoll
www.microclocks.de
www.resonanzwerk.de

20.10.2020 by Otti

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