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TORSTEN STRÄTER: "Schnee, der auf Ceran fällt" in der Mülheimer Stadthalle

Er ist ein Meister des Wortwitzes und derzeit einer der angesagtesten Comedy-Künstler Deutschlands. Am Freitag, den 28.03.2020 gastierte Torsten Sträter mit seinem Programm "Schnee, der auf Ceran fällt" in der Stadthalle zu Mülheim an der Ruhr. Selbige war fast bis auf den letzten Platz gefüllt, trotz miesen Wetters und Corona-Angst.

Gerade letztere griff Torsten Sträter - nachdem er zu Klängen der mongolischen Hardrock-Band The Hu die Bühne geentert hatte - selbstredend umgehend auf, zumal sich vor ihm gleich vier freie Plätze auftaten - "Es trifft immer die in der ersten Reihe!" stellte er augenzwinkernd fest. mit einer gesunden Mischung aus Witz und Ernsthaftigkeit ging Torsten Sträter auf das tagesaktuelle Geschehen ein und mahnte in Sachen Krankheiten zu genereller Vorsicht, ohne dabei in Hysterie zu verfallen. Anschließend wandte er sich umgehend und (fast) ohne Umschweife seinem Programm zu, welches er auf den klangvollen Namen "Schnee, der auf Ceran fällt" getauft hat und das noch ziemlich taufrisch ist.

Geschrieben im Sommer 2019, handelt "Schnee, der auf Ceran fällt" von allem und nichts, scheint es zunächst - roter Faden ist vor allem Sträters Sohn, der ausdrücklich darum gebeten haben soll, diesmal möge sein Vater ihn doch nicht zum Gegenstand des Programms machen. Und als guter Vater hält sich dieser natürlich so gut daran, wie es ihm eben möglich ist. Also fast gar nicht.

Tatsächlich drehen sich viele der vorgetragenen Anekdoten um das Verhältnis von Vater und Sohn, sei es nun das zwischen Torsten Sträter und seinem Sohn, oder aber jenes zu seinem eigenen Vater. Nun wäre Torsten nicht Torsten, wenn er hier stringent eine Geschichte nach der anderen vortragen würde - vielmehr scheint ihm zu jedem Gedanken noch ein weiterer einzufallen, was zu einer wild verschachtelten Erzählweise führt, die sich aber stets auf neue, großartige Pointen zuspitzt. So erfahren wir von seinen Erlebnissen beim Wacken Open Air, ebenso wie von seiner ganz und gar außergewöhnlichen Begegnung mit Campino von Die Toten Hosen. Er verneigt sich vor Greta Thunberg und all den anderen jungen Zukunfts-Aktivisten, erklärt, warum er sich in Talkshows eher unwohl fühlt und öffnet sich gen Ende der Show sogar auf einer wahnsinnig persönlichen Ebene. Und so lösen sich die meisten im Laufe des Abends aufgeworfenen Fragen und Denkansätze schließlich doch auf.

Jedoch! Es sei anzumerken, dass sich die Stimmung im Laufe des Abends erst entfaltete. Schien das Publikum zu Beginn zumindest partiell noch zurückhaltend und verkühlt - was neben Corona sicher auch am echt miesen Wetter lag, durch welches man anreisen musste - so wurde es im Laufe des Abends immer herzlicher, und spätestens ab der zweiten Programmhälfte dürfte Herr Sträter auch die allermeisten Herzen erreicht haben.

So bestätigt sich an diesem Abend einmal mehr jener Eindruck, den man schon aus dem Fernsehen gewinnen kann: Torsten Sträter verfügt nicht nur über ein brilliantes Sprachgefühl und viel Humor, sondern über eine fantastische Gabe als Erzähler meist hochgradig lustiger, manchmal aber natürlich auch leicht melancholischer Begebenheiten, von denen einige wahr, andere Fiktion und viele eine Mixtur sein dürften. Und dabei hat er - im Namen Jesu! - trotz des Erfolges und lange im Vorfeld ausverkaufter Hallen nie seine Bodenhaftung als ehrlicher Kerl aus dem Pott verloren. Danke für diesen wunderschönen Abend!

Hier eine kleine Galerie vom Auftritt:
Torsten Sträter in der Stadthalle Mülheim, Februar 2020

Mehr zu Torsten Sträter:
https://torsten-straeter.de

03.03.2020 by Otti
TORSTEN STRÄTER in unserer Band- und Künstlerdatenbank

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