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Melissa Darnell: Herzblut - Gegen alle Regeln

Savannah ist eine typische amerikanische Teenagerin, mit all ihren Träumen, Sehnsüchten und Hoffnungen. Zwei Dinge liegen ihr besonders am Herzen: Das Tanzen und Tristan, ihr Freund aus Kindertagen, der sich jedoch seinerzeit von einem Tag auf den anderen gegen sie gewandt hat. Offenbar haben seine Eltern ihm den Umgang mit ihr verboten, sind sie doch Anführer der Clanns, einer elitären Gruppe aus Gründerfamilien in Savannahs Heimatstadt Jacksonville.
Doch dann ändert sich alles: Eine seltsame Krankheit scheint das junge Mädchen befallen zu haben, oder vielmehr eine Veränderung: Savannah erfährt die Wahrheit über ihre Herkunft, entwickelt unbekannte Kräfte und die Jungs in ihrer Umgebung - einschließlich Tristan - spielen verrückt. Als wäre das Leben als Außenseiterin nicht schon verrückt genug, entwickelt sie sich jetzt zu einem waschechten Freak...

Den Debüt-Roman Herzblut - Gegen alle Regeln von Melissa Darnell habe ich hier schon eine ganze Weile herumfliegen, und auch nach der Lektüre fiel es mir schwer, das Gelesene in adäquate Worte zu fassen. Warum das so ist, will ich euch nun schildern.

Grundsätzlich ist Herzblut - Gegen alle Regeln eine nette Lektüre, die sich vor allem an Teenies wendet. Sämtliche Klischees, die man aus amerikanischen Filmen und Büchern kennt, werden aufgegriffen. Die Protagonistin ist eine klassische Außenseiterin, die sich mit ihrem Schicksal abgefunden hat, und ihren Angebeteten allenfalls heimlich anhimmelt. Zudem greift die Autorin aktuell gängige Themen wie Vampirismus und Magie auf, und lässt ihre Figuren in einer Welt leben, wo solche mythischen Dinge existieren - Ganz im Fahrwasser von Twilight & Co.

Das ist grundsätzlich nicht verkehrt, zumal die Kids heutzutage ja auf weichgespülte Vampir-Teenie-Romanzen stehen. Und entgegen meiner ersten Befürchtungen hat Melissa Darnell hierbei auch nicht vollkommen in die Kitsch-Kiste gegriffen, sondern durchaus einige wirklich tiefergreifende Aspekte einbringt. Auch dass sie das altbekannte "Romeo & Julia"-Motiv aufgreift, ist vollkommen in Ordnung, zumal das mit dem einen oder anderen selbstironischen Satz innerhalb des Buches gewürzt wird. Dennoch fehlt es in der gesamten Story an wirklich überraschenden Momenten.

Einem guten Stil (es wird übrigens abwechselnd aus der Egoperspektive von Savannah und Tristan erzählt) steht eine relativ flache Handlung entgegen. Lediglich zum Ende hin wird es dramatisch und ein wenig spannender, zumal es dort auf einen Cliffhanger hinaus läuft - Fortsetzung folgt halt.

Das mag jetzt nach harscher Kritik klingen, ist aber eigentlich gar nicht so extrem zu verstehen. Angenehmerweise hat mich die Lektüre nur selten irritiert, was immer ein gutes Zeichen ist. Aber es fehlt eben auch an Überraschungen und aufgebrochenen Klischees, um in wirkliche Begeisterung zu verfallen.

Allerdings gehöre ich auch ganz klar nicht zum angestrebten Zielpublikum. Herzblut - Gegen alle Regeln ist sicher ein gutes Geschenk für jedes "normale" Teenie-Mädel, das ihr in eurem Umfeld findet.

Veröffentlicht: März 2013
Genre: Romantic Mystery
Verlag: Mira Taschenbuch
Umfang: 396 Seiten
Preis: 12,99 Euro (Broschierte Ausgabe)
ISBN: 978-3-86278-513-1

Cover

affengeilebilder24

06.08.2013 by Otti

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