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Mindless Self Indulgence: How I Learned To Stop Giving A Shit And Love Mindless Self Indulgence

Erstmals aufmerksam gemacht wurde ich auf Mindless Self Indulgence von einem Gast bei einem meiner DJ-Sets, das ist nun einige Monate her. Seinerzeit habe ich mal hinein gelauscht, und die Band für durchaus interessant befunden, aber seitdem kaum Zeit gefunden, mich näher damit zu befassen. Das hat sich nun geändert, wo mir das brandaktuielle Album der New Yorker in die Finger geraten ist.

How I Learned To Stop Giving A Shit And Love Mindless Self Indulgence ist schon ein Titel, der, im wahrsten Sinne des Wortes, Bände spricht. Mit einer ordentlichen Portion Verrücktheit im Blut erschaffen MSI elektronische Musik, die sich an keine Genre-Grenzen hält und auch sonst nicht wirklich leicht in Worte zu fassen ist. So gibt es immer wieder mal, zum Beispiel bei Ass Backwards, Hip Hop-Elemente, die stark an die guten alten Beastie Boys erinnern. Dann wieder überraschen die Jungs mit einer fantastischen Cover-Version des Supertramp-Hits The Logical Song. Hey Tomorrow Fuck You And Your Friend Yesterday bietet feinsten Electro-Punk, die Fuck Machine hat was von poppigem Industrial und quer durch Album findet man auch mal Dubstep- oder Synthpop-Momente, die sich aber alle in den funkig-fetzigen Gesamtsound von Mindless Self Indulgence einfügen.

Oder kurz gesagt: Scheiß auf Schubladen. How I Learned To Stop Giving A Shit And Love Mindless Self Indulgence ist abgefahren und eingängig, poppig und rockig, wild und doch manchmal noch etwas zu brav. Alles in allem macht die Scheibe viel Spaß, alleine schon weil niemals Langeweile aufkommt. Für eingefahrene Konsumenten mag das schon zu freakig sein, aber wer offen für energiegeladene, freie Tanzmusik ist, findet hier womöglich eine neue Lieblingsband. Fans von Bands wie z.B. Eskimo Callboy sollten in die Scheibe ebenfalls zwingend mal reinhören.

Trackliste
01. Witness
02. Fuck Machine
03. It Gets Worse
04. I Want To Be Black
05. Hey Tomorrow Fuck You And Your Friend Yesterday
06. You´re No Fun Anymore Mark Trezona
07. Ala Mode
08. Casio
09. Anonymous
10. Kill You All In A Hip Hop Rage
11. Stalkers (slit my wrists)
12. Jack You Up
13. Ass Backwards
14. The Logical Song

Veröffentlichung: 14.05.2013
Stil: Electro
Label: UCR/Metropolis Records
Website: www.mindlessselfindulgence.com
MySpace: www.myspace.com/mindlessselfindulgence
Facebook: www.facebook.com/msi

Cover

23.05.2013 by Otti

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