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Terrorizer: Im Geiste von Jesse Pintado

Das folgende Interview mit Wolf von Terrorizer habe ich im Januar für einen Artikel im SLAM geführt. Die Infos sind daher natürlich nicht mehr vollkommen aktuell, aber sicher für manche Leute interessant. :)

Otti:
Die Band Terrorizer entstand in den 80ern und hat sich nach ein paar Demos und nur einem Album wieder getrennt. Was war der Grund?

Wolf:
Der Hauptgrund war der Wechsel von Jesse Pintado (ruhe in Frieden/RIP) zu Napalm Death und Pete Sandoval zu Morbid Angel. Die beiden Bands bestanden/bestehen auch sehr lange.

Otti:
Und was passierte mit der Original-Besetzung in dieser Zeit?

Wolf:
Zu dieser Zeit haben die anderen Jungs zu lokalen Bands gewechselt und sich anderen Projekten zugewendet.

Otti:
Im 2005/06 war endlich die große Wiedervereinigung. Wie kam es dazu?

Wolf:
Jesse und Pete behielten über die Jahre hinweg Kontakt und haben immer wieder mal über eine Terrorizer-Wiedervereinigung gesprochen. Auch über ein neues Album und Liveshows wurde phantasiert. Also sammelten Sie Ideen und planten und wüteten und entschieden sich, es passieren zu lassen. Dann feilten Sie am Line-up rum und haben auch neue Songs geschrieben. So entstand Darker days ahead bei dem Jesse Pintado (Guitar), Pete Sandoval (Drums), Anthony *WOLF* Rezhawk (Vocals) und Tony Norman (Bass) dabei waren. Jesse´s viel zu frühen Tod, nur 5 Tage nach dem Release, versetzte die Band in einen ungewissen Schrecken.

Otti:
Seither hat es viele Änderungen am Line-up gegeben. Was passierte da?

Wolf:
Ende 2008 hat mich Pete gefragt ob ich Interesse hätte, ein neues Demo aufzunehmen für ein mögliches neues Release. Zu dieser Zeit haben wir über Jesse´s Lücke in der Band gesprochen. Pete meinte, Jesse hätte gewollt, dass wir das Vermächtnis weiter tragen, und ich musste ihm ehrlich Recht geben. Auch der Fakt, dass Pete imemrnoch 100% bei der Sache war gab mir den Treibstoff, den ich brauchte, um weiter zu machen. Pete fragte mich, wen für die Gitarre nehmen könnten, und ich meinte, ich könnte Katina Culture von Resistant Culture (meine andere Band) fragem, da sie die letzte Gitarristin war, die noch mit Jesse vor seinem verfrühten Tod gespielt hat (Jesse hat nach Napalm Death bei Resistant Culture gespielt und mit uns ein Album namens Welcome To Reality aufgenommen). Pete stimmte zu, also fragte ich sie und sie war sofort begeistert. Wir versuchten Tony Norman (den Bassisten auf Darker Days Ahead) zu finden, also fragten wir jemanden anderes, der sofort dabei war. Aber als wir einen Vertrag mit Season Of Mist unterschrieben, schlugen die Dave Vincent vor. Unter uns: wir dachten er wäre zu beschäftigt weil er am neuen Album der Morbid Angel arbeitete. Aber zu unserer Überraschung hat er zu gestimmt als Pete ihn fragte, ob er uns am Bass auf dem neuen Album zu unterstützen.
Seit Pete nicht mehr bei Morbid Angel spielte hat er sich um ein permanentes Line-up für Terrorizer bemüht. Mit dem Release von Hordes of Zombies hat er seine Träume wahr gemacht und Kat, Pete und ich bringen unsere Band aufs nächste Level.

Otti:
Also ist der nächste Schritt das Album Hordes of Zombies. In Deinen eigenen Worten: Was sind die Besonderheiten daran?

Wolf:
Vor allem ist das neue Album die brutale Inkarnation des Terrorizer Spirit. Seine Komposition bleibt beim Grindcore, trotzdem geht es über die stereotypischen Formen hinaus, mit klassischen und angeschwärzten Elementen.

Otti:
Wie war der Entwicklungsprozess beim neuen Album?

Wolf:
Ich hatte bereits ein paar musikalische Ideen im Kopf, als Kat und ich uns zusammen setzten, um Material für die Demo aufzunehmen. Der erste Song dieser Zusammenarbeit war „Hordes of Zombies". Wir waren Feuer und Flamme dafür und wussten, der Geist hatte uns gepackt. Die restlichen Songs kamen auf eine schmerzhafte und angenehme Weise zusammen, und obwohl wir nur zusammen gekommen waren um fünf Songs zu schreiben, bekamen wir dreizehn, sowie tonnenweise Riffs, die wir uns für einen späteren, richtigen Zeitpunkt aufbewahrten. Das Schreiben an sich war eine sehr spezielle Zeremonie. Wir haben uns dem Geist der Band hin gegeben, bis zu dem Punkt wo wir dessen Ventil wurden. Der Prozess war so natürlich, dass wir das gesamte Album an nur einem Wochenende fertig stellten.

Otti:
Lass uns in die Zukunft schauen: Was sind Eure Pläne für das Jahr 2012?

Wolf:
Wir freuen uns sehr auf das Release von Hordes of Zombies und auf ein Video der Band welches am 28. Februar veröffentlicht wird.

Otti:
Und was ist die Quintessenz von Terrorizer heutzutage?

Wolf:
Unsere verfeinerte Fähigkeit, die Wünsche unseres Geistes durch unsere Musik und Philosophie zu übersetzen und sie auf unseren extremen, geschwärzten Grind/Death anzuwenden.
Danke für die Möglichkeit, uns euren Lesern zu präsentieren. Alles Gute für 2012!

Cheers,
Wolf

www.terrorizergrindcore.net

Art des Interviews: Email
29.07.2012 by Otti

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