Es ist und bleibt Fakt - 99% des Doom Metal sind einfach nicht meine Welt. Das ist schade, aber man kann nunmal nicht jede Musik mögen. Blöd ist es natürlich in den Fällen, wo ich eine CD dieses Genres zur Rezension bekomme und auch niemanden aus dem Nightshade-Team habe, der mir die aus der Hand reißt. Die Künstler können nichts für meine Präferenzen, die Musik einfach ignorieren wäre aber auch nicht in meinem Sinne.
Also Augen zu und durch? Naja, mehr oder minder. Der Text hier soll eher als kurze Vorstellung der Band Ahab und ihres neuen Albums dienen. Gegründet wurden diese von Daniel Droste und Christian Hector im Jahre 2004. Gemeinsam nahm man ein paar Demostücke auf und veröffentlichte auch Material, inklusive des ersten Albums The Call Of The Wretched Sea (2006), doch erst anschließend fanden Ahab mit Stephan Wandernoth und Cornelius Althammer die Mitstreiter, die ein voll besetztes Viererquartett vervollständigten.
Gemeinsam veröffentlichte man im Jahr 2009 The Divinity Of Oceans, nun ist mit The Giant gerade der dritte Longplayer von Ahab erschienen, den ich nun vorliegen habe. Wie offenkundig bei Ahab üblich, scheint dieser - wie all seine Vorgänger - einen nautischen Hintergrund zu haben. Deswegen nennt sich das Ganze ja auch !Nautik Doom Metal". Musikalisch kann ich dabei allerdings keinen Unterschied zu anderen Doom-Bands ausmachen, da ich einfach nicht in der Materie drin stecke.
Da ich also eines Urteils aufgrund von Befangenheit nicht fähig bin, bitte ich jeden Jünger der Musikrichtung einfach mal, ein Ohr auf The Giant zu werfen. Vielleicht ist dies ja genau dein Ding, werter Leser?
Trackliste
01. Further South
02. Aeons Elapse
03. Deliverance
04. Antarctica The Polymorphess
05. Fathoms Deep Blue
06. The Giant
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Veröffentlichung: 25.05.2012
Stil: Nautik Doom Metal
Label: Napalm Records
Website: www.ahab-doom.de
MySpace: www.myspace.com/ahabdoom
Facebook: facebook.com/AhabDoom
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