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Saints Of Ruin: Glampyre

So verwirrend können Albencover sein... Hab ich doch bis vorhin noch fest daran geglaubt, dass diese Band Glampyre heißt und das Album Saints Of Ruin. Dabei ist es umgedreht, was ich dann nach ein wenig "Recherche" feststellen durfte. So kann man sich täuschen, und so macht das Ganze auch Sinn. Die Saints Of Ruin sind nämlich eine US-Goth-Band, gegründet von Gitarrist Tommy Dark, der zuvor bei Voltaire wohl mitgewirkt hat. Gerade mal vier Jahre ist es her, seit er in Ruby Ruin eine passende Sängerin für sein damals noch neues Projekt gefunden hat. Seitdem wurde aus dem Projekt eine vollwertige Band mit weiteren Mitstreitern, zwei Alben haben bereits das Licht der Welt erblickt und mit Glampyre steht nun die dritte Langspielplatte in den Startlöchern.

Die US-Wurzeln der Saints Of Ruin hört man darauf auch ganz deutlich raus, sind doch starke Metal-Einflüsse und harte Riffs prägend - Ähnlich wie z.B. bei The Birthday Massacre. Man könnte sich die Saints auch prima als Support für Chibi und Co vorstellen, wenngleich diese wohl bereits etwas mehr Reife und Eigenständigkeit vorweisen können. Auf Glampyre wirkt die Musik zwar nicht schlecht, hat aber oft einen Hauch von "Einheitsbrei" anhaften, oder man fühlt sich an bereits bekanntes erinnert. So wirkt zum Beispiel Slow Poison ein wenig, als hätte man Marilyn Manson und Siouxsie zusammen eingesperrt, mit der Auflage, erst wieder die Freiheit zu erblicken, wenn man einen gemeinsamen Song geschaffen hat. Das Ergebnis ist okay, wirkt aber etwas gezwungen. Am deutlichsten überzeugen Saints Of Ruin meiner Ansicht nach noch mit der Ballade Love dies, die in sich sehr feinsinnig wirkt und einen Hauch wirklicher Dunkelheit anklingen lässt. Clubtauglich und ebenfalls positiv zu bewerten ist der recht punkige Titelsong Glampyre.

Insgesamt ist Glampyre als Album okay bis sehr gut einzuschätzen. Für europäische Gotik-Ohren, vor allem jene älterer Zeitgenossen, wirkt die Musik zwar stellenweise etwas sehr wie Alternative, aber das muss ja nicht negativ sein. Was - wie ich finde - wirklich fehlt, ist die Markanz, die eben nur bei einzelnen Tracks zum Tragen kommt. Hier könnten die Saints Of Ruin noch einiges dazulernen.

Trackliste:
01. Glampyre
02. Fire
03. Rain
04. Love Dies
05. Father Vengeance
06. Slow Poison
07. Certain Doom
08. Labyrinth MMXI
09. The Son

Veröffentlichung: 20.05.2011
Stil: Gothic/Rock/Metal
Label: Echozone
Website: www.saintsofruin.com
Facebook: www.facebook.com/pages/Saints-Of-Ruin/47427973190

Cover

16.05.2011 by Otti

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