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Blackfield Festival 2010: Ein schwarzes Meer am Rhein-Herne-Kanal

In diesem Jahr fand in Gelsenkirchen zum dritten Mal in Folge ein Festival der schwarzen Szene statt, das sich binnen kürzester Zeit zu einem der bekanntesten entwickelt hat - das Blackfield Festival. Bereits in den vergangenen Jahren war immer eine Nightshade-Delegation bei dem Großereignis vor Ort, so auch in diesem Jahr. Für mich allerdings war es eine Premiere und so war ich überaus gespannt, wie sich das diesjährige Blackfield Festival präsentieren würde.

Während Otti zusammen mit Zuzanna und Ronny, die auch schon im vergangenen Jahr mit an Board waren, bereits am Freitag nach Gelsenkirchen anreiste, um dort Zelte aufzuschlagen und einen gemütlichen Einstand zu feiern, begab ich mich erst am Samstag sehr früh auf den Weg nach Gelsenkirchen. Einerseits weil ich - ausgestattet mit dem Orientierungssinn einer taubstummen Fledermaus - erst einmal den Weg mit öffentlichen Verkehrsmitteln finden musste und andererseits, weil Otti lange Schlangen und Wartezeiten aus dem Kaffeesatz prophezeit hatte und wir dem auf jeden Fall aus dem Weg gehen wollten. Auf dem Gelände angekommen, war jedoch von Warteschlangen absolut nichts zu sehen und so blieb nach dem Abholen des Fertivalbändchens noch genügend Zeit, um auf den Zeltplatz zurückzukehren und dort dem Beginn des Festivals zu harren. Zum Abholen des Bändchens sei hier noch einmal erwähnt, dass sich Ottis Taktik, inzwischen jede Bestätigungsmail für Akkreditierungen auszudrucken, mal wieder als Rettung bewies. Denn obwohl Nightshade auf der Liste der Pressemeute vertreten war, stimmten die dort enthaltenen Infos nicht mit dem überein, was eigentlich vereinbart war. Der junge Mann am Pressestand war in dem Fall aber entschlussfreudig und hat nach kurzem Studium der E- Mail-Korrespondenz ohne großen Aufriss die passenden Bändchen verteilt und uns einen problemlosen Start ins Wochenende ermöglicht.

Auf dem Campingplatz setzten dann bereits die ersten Regentropfen ein und während Otti noch gemütlich frühstückte, hibbelte ich schon unruhig im feuchten Gras hin und her, weil vom Festivalgelände bereits Scream Silence zu hören waren. Selbige brachten gerade ihren Soundcheck hinter sich und ich konnte meine Freude, bereits die ersten Töne von Harvest zu vernehmen, kaum bremsen. Dazu muss gesagt werden, dass die Opener des Samstags für mich auch gleichzeitig der Samstags-Höhepunkt waren, zählen Scream Silence doch zu den Bands, die ich privat rauf und runter höre. Leider legten die Jungs um Sänger, Produzent und Mastermind Hardy Fieting etwas früher als eigentlich geplant los und so hörte ich den ersten Song The Vitriol nur auf dem Weg vom Campingplatz zum Festivalgelände. Pünktlich zu Harvest waren wir jedoch vor der Bühne und ich konnte so den viel zu kurzen Auftritt doch noch genießen. Mit Creed, Above And Within und Athanasia hatte man eine schöne Setlist zusammen gestellt und Elegy als Rausschmeißer schien mir ebenso eine gute Wahl. Nichts desto trotz hätte ich noch locker zwei weitere Stunden allein mit Wunschnummern der Berliner füllen können, immerhin bieten die sechs Alben, die seit 1999 veröffentlicht wurden wirklich genügend großartiges Material.

Nachdem ich mein kurzzeitiges Schmollen über den - hab ich das schon erwähnt? - VIEL zu kurzen Auftritt von Scream Silence ad acta gelegt hatte, standen Jesus On Extasy auf dem Plan. Die Essener, die quasi direkt um die Ecke meiner Arbeitsstätte ihr Studio haben, rockten trotz immer noch anhaltendem Regen und hatten als Lokalhelden natürlich auch einiges an Fans angelockt. Letztere kamen dann auch schon in den Genuss von No Gods - dem Titelsong des am 27. August erscheinenden neuen Albums. Ich muss allerdings zugeben, dass ich den Auftritt immer nur mit einem halben Ohr mitbekommen habe, denn Oberboss Otti hatte zu meiner außerordentlichen Freude an diesem Wochenende die Fotoarbeit zum Teil in meine Hand gelegt. Das allein wäre nun noch kein Grund zur Freude, aber zusätzlich dazu gab es auch leihweise eines seiner Lieblingsspielzeuge, seine heilige Cam, in die Hand gedrückt. Im Moment arbeite ich daran, das "leihweise" streichen zu können, aber noch zeigt er sich gänzlich uneinsichtig.

Aesthetic Perfection waren dann meine große Samstags-Überraschung. Mit Live- Drummer Tim van Horn auf der Bühne, klangen die Nummern dann doch noch mal um einiges lebendiger und so machte der Auftritt einfach richtig Spaß. Daniel Graves stiefelte energiegeladen von einer Seite der Bühne zur anderen, animierte das Publikum und war stimmlich ein echter Knaller. So vergaß ich dann bei The Ones, Schadenfreude oder The Great Depression fast das fotografieren. Allerdings wirklich nur fast, denn Daniel ist ja durchaus ein sehr ansehnliches Modell Marke Mann, das man gern im Bild festhält.


Aesthetic Perfection

Anschließend standen Girls Under Glass auf dem Timetable und während diesmal Otti wieder Fotos machen wollte und Girls Under Glass meinen musikalischen Nerv nur halbwegs treffen, ergab sich für mich zum ersten Mal an diesem Tag die Gelegenheit ein bisschen das Gelände zu erkunden und dringend auch etwas zu trinken. Also schlenderte ich mit musikalischer Untermalung der Hamburger über das Gelände, ließ dem Weibchen in mir freien Lauf und begutachtete die ausgiebig vorhandenen Shoppingmöglichkeiten. Erstaunlicherweise waren die Preise im Bereich Klamotten, Schmuck und Merch für so einen Rahmen ganz manierlich, was man hingegen von Getränke- und Essenspreisen nicht behaupten konnte. Hier hatte man, wenn ich da den Stimmen der meisten vertrauen kann, im Vergleich zum Vorjahr preislich angezogen. Zudem hörte ich die ein oder andere Klage, dass die angebotenen Cocktails zwar sehr lecker, aber auch mit über-reichlich Eis versehen waren und so das Preis-Leistungs-Verhältnis etwas in Schieflage geriet. Was man allerdings absolut positiv erwähnen muss, waren die sanitären Anlagen. Auch wenn sich zwischenzeitlich vor den Damentoiletten kürzere Schlangen bildeten, waren die Toiletten immer sauber und gepflegt - dafür Daumen hoch!

Nach meiner kleinen Erkundungstour, trat ich recht bald wieder den Weg Richtung Bühne an, denn Zeromancer wollte ich mir keineswegs entgehen lassen, obwohl ich die Norweger in diesem Jahr bereits mehrfach als Support von Unheilig gesehen hatte. Wenn ich mich nicht irre war die Setlist dann auch identisch mit dem, was Zeromancer auf Tour gespielt hatten, aber das störte mich nicht im geringsten. Während ich wieder mit der Cam bewaffnet versuchte das ein oder andere schöne Motiv einzufangen, rockten Alex und Co. wie die Hölle. Die Jungs sind live einfach eine absolute Bank, was in erster Linie natürlich an Alex liegt, der Optik, Stimme und Rampensau-Dasein so perfekt verbindet, dass es eine wahre Pracht ist.


Zeromancer

Nach Zeromancer waren dann Diorama an der Reihe, auf die ich mich insbesondere aufgrund des tollen aktuellen Albums Cubed gefreut hatte. Musikalisch gabs da auch im Grunde gar nichts auszusetzen, zumal ich den im Vergleich zu den Studio- Aufnahmen noch um einiges rockigeren Live-Sound der Band wirklich klasse finde. Band-Kopf und Sänger Torben Wendt wirkt allerdings nach so vielen Jahren im Vergleich zu anderen Frontmen immer noch ein wenig zurückhaltend, beinahe schüchtern, was der Performance im Großen und Ganzen aber keinen sonderlichen Abbruch getan hat. Ich hatte mir inzwischen ein gemütliches - mittlerweile sonniges - Plätzchen auf den Amphitheater-Stufen gesucht und verfolgte von da aus dann auch folgenden Auftritt von Vive La Fête. Im Grunde kann ich zu der Band nur ausgesprochen wenig sagen, da weder die Musik, noch die Performance von Sängerin Els Pynoo mir zusagten. Els kam bei mir nur als ausgesprochen schlechte Kopie der Musik-Ikone Debbie Harry an, die ungekannte Sphären stimmlich hervorgerufener Agonie erzeugte und zusätzlich mit einem Outfit, das unvorteilhafter kaum gewählt sein konnte (Sollte ein BH nicht eigentlich der Schwerkraft trotzen?), ein durchaus unerfreuliches Bild abgab. Das jedoch ist nur mein ganz persönlicher Geschmack und es gab mehr als reichlich überaus begeisterte Anhänger, die den Auftritt zu würdigen wussten, wenn auch die Menge vor der Bühne bei Vive La Fête doch auffallend kleiner war, als noch bei Zeromancer und Diorama.

Nach Vive La Fête war es nun an der Zeit für knackigen Goth´n´Roll - bei weitem mehr mein Geschmack und so kann ich auch nur lobende Worte für den Auftritt der Deathstars finden. Uniformen, Schminke und eine actionreiche Show wussten mich optisch zu entschädigen und natürlich auch musikalisch zu überzeugen. Eine Blitzkrieg-Performance, die eingeschlagen hat ... Boom!
Während sich der erste Tag nun dem Ende näherte, enterte mit Covenant eine Band die Bühne, deren Beliebtheit sich nicht nur aus den grandiosen Live-Auftritten und der genialen Musik zusammensetzt, sondern die auch untrennbar mit dem charismatischen Fronter Eskil Simonsson zusammenhängt. Große Gesten, ein Lächeln, dessen Wärme bis in die hintersten Reihen scheint und Musik, die einen auch dann gefangen zu nehmen vermag, wenn man die Jungs privat eher selten in den eigenen Playlists findet. In diesem Fall hatten die Anwesenden dann auch das Vergnügen mit Dynamo Clock und If I Would Give My Soul zwei neuen Songs zu lauschen - gerade letzterer war ein absoluter Genuss. Bleibt zu sagen: Covenant muss man live einfach gesehen haben!

Während das Blackfield-Billing jetzt noch den Auftritt der EBM-Legenden Front 242 vorsah, die für viele Besucher einer der Hauptgründe für das Blackfield Festival 2010 waren, machte ich mich derweil schon auf den Heimweg. Einerseits war ich ohne Frage ziemlich kaputt und andererseits treffen auch Front 242 nicht meinen persönlichen Geschmack. Ich habe mir allerdings im Nachhinein sagen lassen, dass die Show grandios war und die Belgier erwartungsgemäß bewiesen haben, immer noch ganz große Nummern auf ihrem Gebiet zu sein. Fast 30 Jahre Bandgeschichte und kein bisschen leise oder langsam - das spricht für sich!
Der folgende Sonntag begann dann für mich auch wieder relativ früh, wollte ich doch unbedingt pünktlich zur ersten Band wieder auf dem Amphitheater-Gelände sein - versüßt wurde mir dieses Unterfangen durch das sonntäglich-grandiose Sonnenwetter. Wie sich herausstellte, war meine Zeitplanung dann auch großzügig aufgegangen und ich platzierte mich Sonne-tankend auf den unteren Stufen des Amphitheaters und harrte der Dinge, die da kommen. Hätte ich geahnt, dass da vor allem ein gigantischer Sonnenbrand kommt, hätte ich möglicherweise etwas schattiger geharrt ... nun ja, Shit happens und ein paar Tage später war ja auch alles rot einem deutlich gesünderen braun gewichen.

Die Bühne wurde am Sonntag eingeweiht von den italienischen Elektronikern von XP8. Mir gänzlich unbekannt lieferten Sänger Marko Resurreccion und Musiker Marco Visconti eine ziemlich coole Show ab. Obwohl das Festivalgelände zu diesem Zeitpunkt noch nicht ansatzweise wieder gut gefüllt war, gaben beide ordentlich Gas. Eine besonders erfreuliche Kooperation ergab sich, als beim Song Want It der vom Samstag noch anwesende Sänger von Aesthetic Perfection Daniel Graves gemeinsam mit XP8 die Bühne rockte. Im Anschluss sollte eigentlich der Auftritt von Sava folgen, auf den ich mich in besonderem Maße gefreut hatte. Leider war bereits am Samstag auf der Festival-Website die Nachricht durchgegeben worden, dass Sava krankheitsbedingt absagen mussten und durch die Wittener Band Traumtänzer ersetzt werden. Selbige nahm ich dann auch zum ersten Mal wirklich wahr. Namentlich war ich schon über die neue Band des ehemaligen Garden Of Delight-Members Tom O´Connell gestolpert, hatte aber bisher bewusst keine Musik mitbekommen. Letztlich muss ich dann auch sagen, dass Traumtänzer mich auf dem Blackfield nicht richtig erreicht haben. Die Performance empfand ich als ungeheuer statisch und leblos. Schade drum, denn solche Chancen ergeben sich ja vermutlich für Bands auch nicht jeden Tag.

Als wäre das nun noch nicht genug, kam für mich nun erneut der Versuch zum Tragen, die extrem laute Musik irgendwie auszublenden. Ich weiß, die Formation hat massig Fans und jedem einzelnen sei die Liebe auch gegönnt und ich weiß auch, dass viele Fans den Auftritt auf dem Blackfield Festival 2010 sehnlichst erwartet haben, aber mit Tyske Ludder kann man mich jagen. Demzufolge habe ich die Sonne genossen, die Musik in den Hintergrund gedrängt und mich schon einmal auf Spaß eingestellt, denn selbigen hatte mir Otti im Vorfeld in Bezug auch S.P.O.C.K. fest versprochen. Ich hatte bisher weder etwas von der Band gehört, noch jemals den Klängen der diversen thematisch an Star Trek angelehnten Songs gelauscht und somit war es eine Begegnung der jungfräulichen Art mit den genialen Schweden. Otti hatte mit seiner Mutmaßung ins Schwarze getroffen und ich amüsierte mich köstlich bei E-Lectric, Reactivated und Dr. McCoy und war froh weit genug von der Bühne entfernt zu sein, als die ersten Reihen mittels gigantischer Wasserpistole eine Dusche ab bekamen. Besonders hübsch fand ich die Feststellung von Sänger Android, dass der enge Zeitplan es nicht zuließe, für eine Zugabe erst die Bühne zu verlassen und dann wiederzukommen. Stattdessen verblieb man auf der Bühne und startete den enthusiastischen "Zugabe, Zugabe"-Chor einfach selbst, um mit Never Trust A Klingon einen letzten Knaller dran zuhängen. Das sind Auftritte, die im Kopf bleiben!

Nach S.P.O.C.K. sollten Sono antreten, jene waren aber Opfer des Verkehrs auf deutschen Autobahnen geworden und steckten irgendwo im Stau. Demzufolge hatten die Hamburger Elektroniker für das kommende Jahr schon einmal ihr Kommen bestätigt und meine herzallerliebsten Saltatio Mortis mussten ein bisschen früher ran. Heißt: es war dringend Zeit meinen gemütlichen Sitzplatz aufzugeben und mich in die erste Reihe zu stürzen. Hier stellte ich dann im Schatten auch zum ersten Mal oben erwähnten Sonnenbrand fest und freundete mich damit an, mich in den darauf folgenden Tagen wie eine Schlange zu häuten. Der Gedanke hielt sich aber nicht lange, denn als Alea, Frank, Lasterbalk, Elsi, Samoel und das Mümmelsteinchen die Bühne stürmten, war ich selig und genoss die Show in vollen Zügen. Auch wenn ich in diesem Jahr bereits diverse Male das Vergnügen hatte Konzerte der Totentänzer zu erleben, hat sich bisher kein Abnutzungseffekt eingestellt und gerade beim Blackfield Festival stellten die Spielleute wieder einmal unter Beweis, dass sie wirklich jedes Publikum rocken können. Solche Begeisterungstürme wie Saltatio Mortis hatte an diesem Tag noch keine andere Band für sich einheimsen können.


Saltatio Mortis

Nachdem ich mich aus der ersten Reihe wieder in die Freiheit gekämpft hatte, mussten die Energiereserven wieder aufgefüllt werden, also suchte ich einen Getränke- und später einen Futterstand auf und erlebte somit [:SITD:] nur als Hintergrundmusik. So schön solche Festivals sind, aber auch wenn es nur eine Bühne gibt, kann man einfach nicht jede Band mit derselben Aufmerksamkeit begutachten und muss ab und an auch eine kleine Auszeit nehmen. Immerhin nutzte ich die Chance um mir das Amphitheater auch einmal von ganz oben anzusehen und den traumhaften Blick zu genießen und zudem das ein oder andere kleine Merch-Erinnerungsstück käuflich zu erwerben. Hierbei sei mal erwähnt, dass zumindest am Unheilig-Stand (bei den anderen ist es mir nicht aufgefallen) zahlen per EC-Karte möglich war. Grandiose Idee, die sicher den ein oder anderen Euro mehr fließen lassen hat, als es sonst bei Barzahlung der Fall gewesen wäre.

Ordentlich gestärkt waren nun die letzten drei Bands des Blackfield an der Reihe und es erschien mir, als würden die Shows nur so vorbei fliegen. Während Oomph! war ich, wie auch bei Subway To Sally, mit Ottis Cam (Hast du inzwischen deine Meinung geändert und magst sie mir nicht doch schenken? *ganz lieb guck*) auf der Jagd nach schönen Bildern und ließ es mir gleichzeitig nicht nehmen die grandiose Stimmung aufzusaugen. Beide Bands hatten das Publikum komplett in der Hand und boten perfekte Auftritte. Besonders zu erwähnen sind da einerseits die akustischen Versionen von Sex hat keine Macht und Auf Kurs, bei denen Oomph!´s Dero Gänsehaut en masse erzeugte. Andererseits hatten wiederum Subway To Sally einen ihrer Höhepunkte, als bei Veitstanz Saltatio Mortis noch einmal die Bühne enterten und instrumental einstimmten - eine Überraschung, die für helle Begeisterung beim Publikum sorgte und die Feierstimmung an den Siedepunkt trieb.


Oomph!

Letzter Act des diesjährigen Blackfield Festivals waren Unheilig und im Grunde fehlen mir beinahe die Worte, um dazu noch ausführlich etwas zu sagen. Unerheblich ob ich manche Entwicklungen der Band durchaus kritisch sehe, ich liebe die Musik! Ich verliere mich vollständig in den Auftritten von Licky, Potti, Henning und allen voran natürlich dem Grafen. Wie in Trance nimmt mich jeder Song gefangen und die Emotionen nehmen ihren Lauf auch dann, wenn sie in Form von Tränen auftreten und selbige nicht versiegen wollend zwischen all den Menschen gnadenlos kullern ... es ist, wie es ist. Ich kann Unter deiner Flagge und An deiner Seite live nicht erleben, ohne die Schleusen zu öffnen. Für mich war der Auftritt im Vergleich zu den bisherigen diesjährigen Konzerten insofern besonders, weil die Playlist etwas verändert wurde und ich so in den Genuss kam Spiegelbild und Sage Ja! zu hören, auf die man auf der Grosse Freiheit-Tour leider vergeblich wartete. Und auch wenn auf dem Blackfield Festival ein durchaus merklicher Anteil des schwarzen Publikums vor dem Auftritt von Unheilig den Weg nach Hause angetreten hatte, tat dies dem Gig keinerlei Abbruch. Die Reihen des Amphitheaters waren gut gefüllt, die brennenden Feuerzeuge schwebten wie hunderte Glühwürmchen in der Dunkelheit und Unheilig waren der würdige Ausklang für ein tolles Festival-Wochenende.


Unheilig

Blackfield Festival 2010 - Galerie 1
Blackfield Festival 2010 - Galerie 2
Blackfield Festival 2010 - Galerie 3

31.07.2010 by Brummelhexe

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