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Freakwave: Does It Hurt?

Es lohnt sich eindeutig, einfach mal rauszugehen und auch Live-Konzerte aufzusuchen, bei deren Protagonisten man größtenteils noch gar nicht kennt. So geschehen bei mir am Samstag, als ich von Entera nach Aachen eingeladen wurde, um mir deren Live-Performance mal anzuschauen. Neben unseren lieben Trash-Metallern spielten als lokale Acts noch Company of Heroes und Freakwave - Zum extrem spassigen Konzertabend gibts bald unter anderem noch einen Bericht, hier soll es ausschliesslich um Does It Hurt? gehen, die Debüt-CD der Freakwaves, welche sie mir bei der Gelegenheit in die Hand gedrückt haben.

Knapp 2 Jahre ist das Aachener Quartett nun schon aktiv, und gehört laut zuverlässiger Zeugenaussagen schon längst zur First Class der Aachener Musikszene. Mit filigranem Hardcore-Metal und einer Musiker-Riege aus gestandenen Mannsbildern, die jedes Weiblein in Extase fallen lassen, haben sich Sascha, Rene, Heiko und Kessy aufgemacht, um Schmerz und Konfusion unter der verkommenen Gesellschaft zu streuen. Does It Hurt? ist dabei nach einer vielzahl von Live-Gigs die erste physikalische Version dieses musikalischen Anschlags, produziert von niemand anderem als Bass-Legende Peter Sonntag und erhältlich seit Anfang diesen Jahres.

6 knallharte Songs bringen Freakwave auf ihrem Erstling mit, allesamt ausgereifte und kraftvolle Stücke, die den schmalen Grat zwischen brutalem Harcore und melodischem Metal konsequent entlang wandern. Unaufgesetzt und gerade heraus werden die Vocals von Frontmann Sascha heraus geshoutet, prangern den Dreck an, den die moderne Gesellschaft hervorbringt, Dreck wie Korruption, Intoleranz, Ignoranz und Gefühlskälte. Schonungslos und doch so verspielt, dass es eine Freude ist zu lauschen. Subjektiv gesehen transportieren Freakwave auch ein wenig die Kraft des 90er-Crossovers in die Gegenwart, modern und zeitlos.

Mit Does It Hurt? haben die - im übrigen durchweg sympathischen - Jungs einen perfekten Einstieg geschafft. Das zwar leider recht kurze, aber dafür auf den Punkt gebrachte Album leistet sich keine Ausfälle sondern überzeugt durchweg. Wenn Freakwave da nachlegen, und sich Gig-technisch noch häufiger über die Grenzen ihrer Heimatstadt hinaus bewegen, dürfte dem Erfolg nichts im Wege stehen. aber so oder so gilt: Diese Band ist Rock´n´Roll!

Trackliste
01. just a part of it
02. not my blood
03. does it hurt?
04. everyday
05. no regret
06. i won´t break

Veröffentlichung: Januar 2010

Freakwave - Website
Cover

29.03.2010 by Otti
Freakwave in unserer Band- und Künstlerdatenbank

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