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Svartsot: Mulmets Viser

Die Kombination Pagan bzw Folk und Metal hat in den letzten Jahren definitiv einen starken Aufschwung bekommen - Auch wenn man wohl kaum von einer Modewelle sprechen kann. Aber im Headbanger-Bereich entwickelt sich dieser Sound immer mehr von einer Nische zum anerkannten Stil, welcher einen neuen Stern nach dem anderen gebiert. So auch Svartsot, eine noch recht frische dänische Truppe, welche erst seit 5 Jahren unter diesem Namen besteht, und nun mit Mulmets Viser ihren zweiten Longplayer auf den Markt bringt.
Von der Urbesetzung ist allerdings kaum noch etwas übrig geblieben, lediglich Gitarrist und Bandgründer Cris J.S. Frederiksen hat den Svartsot-Stern aufrecht erhalten, der Rest der Truppe besteht aus unverbrauchten neuen Mannen, die ihrem Mastermind nicht nur nach der Nase spielen, sondern mit eigenen Ideen und sprühendem Elan jene Grundlagen aufwerten, welche Svartsot längst über die Grenzen ihres Heimatlandes hinaus bekannt gemacht haben.

Mulmets Viser erzählt dabei von Mythen und berauschenden Festen, zumindest laut Presseinfo. Die dänische Sprache gehört nämlich leider nicht unbedingt zu den Stärken des Autors dieser Zeilen, und somit fällt hier natürlich eine Bewertung der lyrischen Stärke dieser Band flach. Macht aber nichts, wie es sich für guten Folk-Metal gehört überzeugen Svartsot auch ohne tieferes Verständnis der Inhalte durch schwungvolle Rhytmen, raffinierte Gitarren und den gezielten Einsatz folkloristischer Elemente - Allen voran die Flöte, welche über vielen der Stücke ihren hellen Klang ausbreitet.
Um Mulmets Viser voll und ganz genießen zu können, braucht es aber eine Weile. Nicht dass die Musik zu schwach wäre, aber durch die sprachliche Barriere und einen zwar eingängigen, aber auch sehr konsequent durchgehaltenen Stil fällt es beim ersten Anhören schwer, einzelne Stücke zu greifen und zu verinnerlichen. Der eine oder andere markante Ausbruch aus dem Grundschema hätte das Album vielleicht aufgelockert.

Mit zunehmender Hördauer und der entsprechenden Affinität jedoch schaffen es die Dänen, auch mit ihrem zweiten Album nicht nur ihre Klasse zu beweisen, sondern auch mitreißend zu werden. Gerade die ersten beiden Songs (Aethelred und Lokkevisen) zeigen hier, wieviel Potential Svartsot in sich bergen, und lässt man sich in diese fallen, wird auch der Rest von Mulmets Viser zum Ohrenschmaus. Ein Album, das - wie ein guter Wein - im Abgang seine wahre Größe entfaltet.

Trackliste
01. Aethelred
02. Lokkevisen
03. Havfruens Kvad
04. Hojen Pa Gloedende Paele
05. Paa Odden Af Hans Hedenske Svaerd
06. Laster Og Tarv
07. Den Svarte Sot
08. Kromandes Datter
09. Grendel
10. Jagten
11. Lindisfarne
12. I Salens Varme Gloed

Veröffentlichung: 26.03.2010

Svartsot - Website
Cover

02.03.2010 by Otti

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18.07.2011Svartsot: Maledictus Eris(Rezension: Musik)

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